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14.02.2022 Demokratie und Kontrolle

Gara­gen­er­weiterung: ÖVP schlägt erste Pflöcke ein

Stadträtin Martina Berthold: „Die Parkgaragengesellschaft hat heute Medien und Anrainer:innen über den Start der Arbeiten am Krauthügel informiert. Damit werden die ersten Pflöcke ins Landschaftsschutzgebiet am Krauthügel geschlagen. ÖVP-Bürgermeister Preuner ignoriert damit den wachsenden Widerstand gegen dieses Monsterverkehrsprojekt.“

Heute wurden Medien und Anrainer:innen unter dem Titel „Mönchsberg Info 1/2022“ über die mit morgen startenden Vermessungsarbeiten und die Errichtung von Amphibienschutzzäunen am Krauthügel informiert. Damit beginnt die Parkgaragengesellschaft mit den Vorarbeiten für das rückwärtsgewandte Garagenprojekt, das allen modernen Mobilitätskonzepten widerspricht.

 

 

„Mit diesem Schritt ignoriert Bürgermeister Preuner nicht nur den wachsenden Widerstand der Bevölkerung, sondern zeigt damit auch, was er von zukunftsorientierter Mobilitätspolitik hält: nämlich nichts,“ so Bürgerlistenchefin Martina Berthold.

 

 

Verkehrssprecher der Bürgerliste, Lukas Bernitz betont: „Ohne abzuwarten, dass alle notwendigen Bescheide vorliegen, werden hier massive Einschnitte in das Landschaftsschutzgebiet gestartet.“ Sein Engagement in der Plattform „Nein zum Loch“ gegen den Garagenausbau wird er unvermindert fortsetzen. „Die erste Woche der Neuauflage der Unterschriftenaktion hat gezeigt ganz deutlich aufgezeigt: Immer mehr Menschen lehnen es ab, über 40 Millionen Euros in zusätzliche Parkplätze zu investieren. Bis Mitte März sammeln wir noch Unterschriften.“ Auf der Homepage sind die Unterschriftensammelstellen aufgelistet: https://www.neinzumloch.at/unterschreiben

 

 

Berthold und Bernitz kritisieren auch, dass die Parkgaragengesellschaft in ihrem „Informationsblatt“ mit reinen Behauptungen arbeitet und Verkehrsdaten schuldig bleibt, wenn sie damit argumentiert, dass die Verkehrslage durch den massiven Parkplatzausbau nachhaltig beruhigt wird. „Alle Verkehrsstudien weisen darauf hin, dass ein Ausbau von Parkplätzen oder Straßen Verkehr anzieht,“ widersprechen Bernitz und Berthold den Aussagen der Parkgaragengesellschaft.

 

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