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24.05.2022 Kultur

Ge­mein­sam für eine le­ben­di­ge Alt­stadt

Martina Berthold

Stadträtin Martina Berthold: Altstadtfeste können als nachhaltige Green Events neu gedacht werden. Konsumfreie Plätze sollen besonders junge Salzburger*innen willkommen heißen.

Die Bürgerliste/DIE GRÜNEN setzen sich für eine lebendige Altstadt ein – attraktiv für Salzburger*innen jeden Alters. Dazu braucht es einerseits belebte Feste mit einer guten Mischung im Programm. Andererseits sehnen sich vor allem die jungen Salzburger*innen aber auch nach Plätzen in „ihrer“ Altstadt, wo sie ohne Konsumzwang bleiben und Zeit miteinander verbringen können. Das alles lässt sich jedoch nicht mit Streit und gegenseitigen Vorwürfen realisieren: „Wir alle haben ein gemeinsames Interesse, nämlich eine lebendige Altstadt für alle Salzburger*innen. Um dieses Ziel zu erreichen, müssen Stadt Salzburg, Altstadt Marketing und auch die Unternehmen zusammenarbeiten“, ist Stadträtin Martina Berthold überzeugt.

 

Altstadtfeste neu denken: als nachhaltige Green Events

Aktuell herrscht vor allem über die beliebten Altstadtfeste wie das Linzer Gassen- oder das Kaiviertelfest eine rege Diskussion. Viele Salzburger*innen sind enttäuscht, dass die liebgewonnene Feiertradition in diesem Jahr nicht stattfinden soll. Auch die Bürgerliste/DIE GRÜNEN haben sich bereits mehrfach dafür ausgesprochen, die Altstadtfeste durchzuführen: „Ich war selbst immer wieder gerne bei den Festen dabei und habe die Atmosphäre und die Lebendigkeit sehr geschätzt“, so Berthold. Die Stadträtin schaut nach vorne: „Die entsprechende Vereinbarung zwischen der Stadt Salzburg und dem Altstadtmarketing muss heuer verlängert werden. Das ist eine gute Gelegenheit, das bisherige Konzept der Altstadtfeste zu überarbeiten.“

 

Kritiker der Altstadtfeste in ihrer bisherigen Form führen vor allem ins Treffen, dass zuletzt der Alkoholkonsum im Mittelpunkt gestanden habe und nicht mehr das gemeinsame Erleben der Salzburger Altstadt. Insbesondere das Altstadt-Marketing begründet bekanntlich so die diesjährige Absage des Linzer Gassen Festes. Dieser Kritik kann und sollte mit einer Überarbeitung der Fest-Konzepte nun Rechnung getragen werden. „Es gibt berechtigte Kritik an der Entwicklung in den letzten Jahren. Deshalb die beliebten Feste in der Linzer Gasse und im Kaiviertel gleich ganz abzusagen, halten wir für den falschen Zugang“, stellt Berthold klar.

Die Umwelt- und Baustadträtin plädiert deshalb dafür, die Feste in der Salzburger Altstadt neu zu denken: „Ziel muss es sein, belebte und belebende Feste in Linzer Gasse und Kaiviertel abzuhalten, mit einer guten Mischung im Programm, die alle Salzburger*innen anspricht. Im Interesse der Umwelt und der Altstadt sollten diese Feste künftig als Green Events konzipiert werden. Dazu gehört natürlich größtmögliche Nachhaltigkeit und das konsequente Setzen auf Mehrweg.“

 

Konsumfreie Zonen als Willkommen an die jungen Salzburger*innen

Die Altstadt-Feste sind unbestritten Highlights im Kalenderjahr, an denen die Salzburger*innen „ihre“ Stadt für sich „zurückerobern“. Mindestens ebenso wichtig ist es jedoch, die Stadt auch abseits der Gassenfeste zu beleben. Insbesondere junge Salzburger*innen wünschen sich Orte in der Altstadt, an denen sie verweilen und miteinander Zeit verbringen können – ohne dabei etwas konsumieren zu müssen. „Konsumfreie Zonen in der Salzburger Altstadt heißen vor allem junge Salzburger*innen willkommen: Die Altstadt ist auch eure Stadt! So bringen wir das ganze Jahr über Leben in die Stadt und davon profitieren wir alle“, so Stadträtin Martina Berthold abschließend.

 

Stadträtin Martina Berthold
Martina Berthold

Stadträtin für Umwelt und Bau

Telefon: 0662/8072-2010

martina.berthold@stadt-salzburg.at; martina.berthold@gruene.at
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