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01.07.2022 Verkehr

Som­mer­ver­kehr 2022: An­ge­kün­dig­te Maß­nah­men kom­men zu spät

Bürgermeister Preuner und Vizebürgermeisterin Unterkofler haben heute ihre Maßnahmen zur Eindämmung des Sommerverkehrs präsentiert. So sollen Parkplatzsuchende künftig verstärkt mit digitalen Anzeigen zu freien Parkplätzen gelotst und das Park & Ride Angebot der Stadt ausgebaut werden. Die Verwendung der Garagenmittel für die Attraktivierung der Innenstadt muss jetzt endlich umgesetzt werden. Die Bürgerliste/DIE GRÜNEN fordern die Änderung des Gesellschaftszwecks der Salzburger Parkgaragengesellschaft bekanntlich schon seit Jahren.

 

Gemeinderat Lukas Bernitz ist erfreut, dass jahrelange Forderungen der Bürgerliste/DIE GRÜNEN nun offenbar aufgegriffen werden und begrüßt das Einlenken des Bürgermeisters: „Es ist gut, dass wir hier spät aber doch in die Gänge kommen. Gemeinsames Ziel muss es sein, Tagesgäste davon abzuhalten, überhaupt erst mit dem Auto in die Stadt zu fahren. Dafür braucht es deutlich bessere Angebote“, so der Bürgerlisten-Verkehrssprecher. Dass der Park & Ride Platz Süd wohl erst 2023 ein eigenes Shuttle-Angebot erhält, ärgert Bernitz. Auch für die Änderung der Preisgestaltung ist es für das laufende Jahr wohl schon zu spät. „Bis auf bessere digitale Anzeigen sehe ich für diesen Sommer keine Verbesserung“, so Bernitz.

 

Die angekündigte Nutzung der Garagengelder für Verkehrsinfrastruktur und eine Verkehrsberuhigung der Innenstadt freut Bernitz: „Das einzig Richtige ist, wenn dafür gesorgt wird, dass die Garagenerträge der Salzburger Parkgaragen Gesellschaft künftig nicht mehr nur für neue Garagen genutzt werden können“, so Bernitz. Die Bürgerliste/DIE GRÜNEN werden daher im Gemeinderat erneut eine Initiative zur Änderung des Gesellschaftszwecks der SPG starten.

 

Die Altstadtstadt muss endlich vom Autoverkehr befreit, und die Aufenthaltsqualität verbessert werden. Eine bloße Reduzierung des Durchzugsverkehres wird dafür nicht reichen. „Die geplante Begegnungszone in der Innenstadt wird nur dann funktionieren, wenn gleichzeitig der Durchzugsverkehr herausgenommen wird“, stellt Bernitz abschließend klar.

Lukas Bernitz
Lukas Bernitz

Gemeinderat, Verkehrssprecher

[email protected]; [email protected]
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