Flugbelastung am Salzburger Airport sprengt alle Grenzen
KO Ingeborg Haller: „Die Fluglärm-Belastung insbesondere am Samstag war mehr als grenzwertig. Knapp 180 Starts und Landungen an nur einem Tag – und das bis weit in die Abendstunden hinein – sind nichts, wonach wir einfach wieder zur Tagesordnung übergehen können.“
Letztes Wochenende herrschte am Salzburger Flughafen Hochbetrieb und ein enormes Verkehrsaufkommen: Allein am Samstag wurden 178 Starts und Landungen gezählt, wobei die Flüge teils bis in die späten Abendstunden gingen: „Nicht wenige Salzburger:innen haben sich am Samstag-Abend über den ungewöhnlichen Lärm gewundert – und viele von ihnen hat dieser intensive Fluglärm auch sehr gestört“, stellt Ingeborg Haller klar.
Die Klubobfrau der Bürgerliste/DIE GRÜNEN hält fest, dass der Airport nicht nur gegenüber den Fluggästen eine Verantwortung trägt, sondern insbesondere auch gegenüber den Menschen in unserer Stadt: „Für einen Großteil der Salzburger:innen, nämlich nicht nur die unmittelbaren Flughafen-Anrainer:innen, sondern auch für jene Menschen, die entlang der beiden Anflugrouten leben, hat das vergangene Wochenende eine enorme Belastung gebracht. Der Salzburger Flughafen ist auf Grund seiner Nähe zur Stadt besonders gefordert, anrainer:innenverträgliche Maßnahmen zu setzen, um den diese Belastungen durch Fluglärm, aber auch durch Abgase und Schadstoffe, gering zu halten.“
Aus Sicht der Bürgerliste darf man am Salzburger Airport nach diesem Wochenende nicht einfach wieder zur Tagesordnung übergehen: „Es kann nicht sein, dass es am Flughafen einmal im Jahr heißt: Alle Jahre wieder kommt die Ferienzeit bei den Briten und damit der Fluglärm bis spät in die Abendstunden. Wochenenden wie dieses sind kein Naturgesetz, sondern das Ergebnis von jahrelangen Entwicklungen. Diesen Entwicklungen muss jetzt endlich gegengesteuert werden, ansonsten werden die Akzeptanz und die Geduld der Salzburger:innen – was den Fluglärm aber auch den Airport im Allgemeinen angeht – womöglich bald ein Ende finden“, so Klubobfrau Ingeborg Haller abschließend.