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02.04.2026 Soziales

Palma macht es vor: E-Fiaker statt Pferdekutschen

Ingeborg Haller

KO Ingeborg Haller: Palma setzt künftig auf E-Fiaker statt überkommener Pferdekutschen, und auch in Brüssel sind diese Gefährte längst unterwegs. Die Stadt Salzburg sollte dem Beispiel aus Spanien und Belgien möglichst bald folgen!

 

Als gelernte Salzburger:in hat heute Früh wahrscheinlich manch eine Zeitungs-Leser:in bei der morgendlichen Lektüre an einen verspäteten Aprilscherz gedacht – aber siehe da: Es geht! Palma, die mallorquinische Hauptstadt, macht es vor und ersetzt Pferde-Gespanne künftig durch E-Kutschen. Die Bürgerliste/DIE GRÜNEN sprechen sich auch in Salzburg bereits seit Jahren für einen Umstieg auf E-Fiaker aus und für ein Ende der überkommenen Tradition, Tourist:innen mit Pferden durch die Innenstadt zu kutschieren.

 

„Im Sinne des Tierschutzes sind E-Fiaker wie in Brüssel oder jetzt auch in Palma die einzig sinnvolle Lösung. Es wird höchste Zeit, dass auch Salzburg endlich ganz auf diese zweifelhafte Tradition zu verzichtet und den Tieren die laute, stressige und im Sommer auch unerträglich heiße Innenstadt erspart“, erklärt Ingeborg Haller.

 

Wie es gehen kann, zeigt neben Brüssel nun in Zukunft auch Palma: „E-Fiaker kutschieren Tourist:innen mindestens genauso stilvoll durch die Stadt und kommen dabei ganz ohne gestresste Tiere aus“, stellt die Bürgerlisten-Kluobobfrau klar. Haller erinnert außerdem daran, dass die Bürgerliste im Rahmen der Budgetverhandlungen 2024 bereits einmal eine Umstiegs-Hilfe für Fiaker-Unternehmer:innen, die auf E-Kutschen umsteigen wollen, vorgeschlagen hat. „Wie die aktuellen Beispiele Brüssel und Palma zeigen, haben diese E-Fiaker wesentlich mehr Zukunft, als das überkommene Einspannen von Pferden“, so Ingeborg Haller abschließend.