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16.12.2025 Kontrollamt

Rasches Handeln und Veröffentlichung des GSWB-Prüfberichtes

Ingeborg Haller

Laut aktuellen Medienberichten hat die Sonderprüfung vom Revisionsverband ergeben, dass Zahlungsfreigaben nicht den Vorgaben des Internen Kontrollsystems (IKS) entsprachen und es keine Richtlinien bei Vergaben im Bereich des Sachaufwandes gibt. Bürgerlisten-Klubobfrau Ingeborg Haller fordert die rasche Behebung dieser Mängel und eine Veröffentlichung des Prüfberichtes.

 

Bekanntlich haben sich Mitarbeiter:innen des gemeinnützigen Wohnbauträgers in einem anonymen Schreiben an den Aufsichtsrats-Vorsitzenden Christoph Fuchs gewandt. Darin wurde von nachträglich genehmigten Zahlungen sowie Weitergabe sensibler Daten bis zur angeblichen Missachtung von Richtlinien bei Ausschreibungen berichtet. Daraufhin wurde vom Aufsichtsrat des Unternehmens in der Ende September stattgefundenen Sitzung die Prüfung durch den Revisionsverband beschlossen.

Nunmehr liegt der Prüfbericht vor, in welchem offenbar festgestellt wurde, dass bei den Zahlungsfreigaben gegen das Interne Kontrollsystem verstoßen wurde und Lücken bei den Richtlinien zur Auftragsvergabe bestehen.

 

„Die gswb ist einer der wichtigsten und größten gemeinnützigen Wohnbauträger in Salzburg. Ich erwarte mir, dass der Aufsichtsrat auf Grund des Prüfberichtes rasch handelt und die internen Schwachstellen im Bereich des IKS bzw. der IT und der Auftragsvergaben zeitnah behoben werden“, reagiert Ingeborg Haller auf die aktuellen Medienberichte.

 

Auch wenn keine Auswirkungen auf die Kunden festgestellt wurden,“, so Haller weiter, „braucht es ein zeitgemäßes IT-System, das bei Zahlungsfreigaben den strengen Regelungen des IKS entspricht. Im Bereich des Sachaufwandes sind interne Regelungen zur verpflichtenden Einholung von Vergleichsangeboten notwendig“. Sie fordert darüber hinaus die Veröffentlichung des Prüfberichtes. „Denn die gswb geht uns alle an, sodass Transparenz ohnehin selbstverständlich sein müsste“ , so Haller abschließend.