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19.02.2026 Verkehr

Grünes Licht für Ausweitung der Kurzparkzone in Liefering

Ingeborg Haller

KO Ingeborg Haller: Weniger Pendel-Verkehr, weniger Parkdruck, mehr Entlastung für Anrainer:innen und Unternehmen. Die Ausweitung der Kurzparkzonen im gesamten Stadtgebiet ist ein wichtiger Baustein, um Salzburg vom Autoverkehr zu entlasten. Langfristig braucht es aber eine Bewirtschaftung, wenn diese Entlastung auch wirklich nachhaltig sein soll.

 

Seit 2019 weitet die Stadt Stück für Stück die gebührenfreien Kurzparkzonen in den Salzburger Stadtteilen aus, mit dem Ziel, die Menschen vom Pendel-Verkehr zu entlasten, und die Anrainer:innen vom stetig zunehmenden Parkdruck zu befreien. Heute, Donnerstag, hat der Planungsausschuss nun den „Lückenschluss“ der Kurzparkzone in Liefering beschlossen.

 

„Die Expert:innen des Amtes haben heute noch einmal klargestellt: Die Ausweitung der Kurzparkzonen wirkt. Eine konsequente Überwachung vorausgesetzt, führt sie zu einer deutlichen Verringerung bei dauerparkenden Pendlern und damit zu einer besseren Parksituation in den Stadtteilen. Davon profitieren Anrainer:innen, aber auch Unternehmen, deren Kunden wieder leichter einen Parkplatz finden. Pendler:innen werden zusätzlich zum Umsteigen auf die Öffis animiert“, erklärt Bürgerlisten-Klubobfrau Ingeborg Haller.

 

Die Stadt Salzburg hat sich bereits vor Jahren dazu bekannt, die gebührenfreie Kurzparkzone auf das gesamte Stadtgebiet auszuweiten. Auch im Arbeitsübereinkommen für die aktuelle Funktionsperiode wurde dieses Ziel noch einmal festgehalten. Nach Schallmoos (2019), Gnigl-Langwied und Aigen-Parsch (2020), Itzling (2021), Lehen und einem Teil von Liefering (2023) sowie zuletzt Maxglan (2023) kann damit nun auch die fehlende Erweiterung nach Liefering-Süd starten: Das Gebiet zwischen der Autobahn und der Eisenbahntrasse Richtung Bayern wird zukünftig ebenfalls zur gebührenfreien Kurzparkzone.

 

Die neue Kurzparkzone soll Mitte April in Kraft treten. Vor Ort wird die Stadt mit Plakaten informieren, eine Infokampagne sowie Medienarbeit sind ebenso vorgesehen. Anrainer:innen können – wie schon aus zahlreichen anderen Stadtteilen bekannt – eine Ausnahmegenehmigung beantragen. In Liefering kann diese erstmals auch elektronisch ausgestellt werden, so dass ein Anbringen hinter der Windschutzscheibe nicht mehr zwingend erforderlich ist.

 

„Die Ausweitung der Kurzparkzonen im gesamten Stadtgebiet ist ein wichtiger Baustein, um die Salzburger Stadtteile vom Verkehr zu entlasten“, erklärt Bürgerlisten-Klubobfrau Ingeborg Haller. Für sie ist aber auch klar: „Wer A sagt, muss auch B sagen: Mittelfristig braucht es daher eine Bewirtschaftung dieser Kurzparkzonen im gesamten Stadtgebiet. Nur so kann die Entlastung für die Salzburgerinnen und Salzburger vom Autoverkehr auch wirklich nachhaltig sein.“