Jahreskarte für regelmäßige Schwimmer:innen gefordert
GR Markus Grüner-Musil: Die Bürgerliste plädiert in einem ersten Schritt für eine leistbare Jahreskarte für Gesundheits- und Fitness-orientierte Menschen im Paracelsusbad. Langfristig braucht es eine gemeinsame Jahreskarte für alle Bäder in der Stadt.
Die nun bekannt gewordenen Preiserhöhungen im Paracelsusbad sorgen zu Jahresbeginn für Diskussionen. Während die Anpassung im Sauna-Bereich aus Sicht der Bürgerliste nachvollziehbar ist, wird die deutliche Verteuerung beim Schwimmen durchaus kritisch gesehen. Die Erhöhung um knapp 30 Prozent trifft dabei nicht nur Familien, sondern besonders auch gesundheitsbewusste und sportlich orientierte Menschen: „Viele Salzbuger:innen wollen ihrer Gesundheit etwas Gutes tun: Sie sind regelmäßig im Bad, halten sich fit, schwimmen ihre Bahnen, nutzen die Einrichtung rein zeitlich gesehen aber nur kurz. Der Erlebnisbad-Charakter ist für diese Menschen hingegen nicht sehr relevant. Eine Preiserhöhung wie die aktuell Vorgenommene, trifft gesundheitsbewusste und Fitness-orientierte Salzburger:innen daher doppelt“, erklärt GR Markus Grüner-Musil, stellvertretender Klubobmann und Sportsprecher der Bürgerliste. Er schlägt daher vor: „Für Vielschwimmer:innen und all jene, die das Bad zwar regelmäßig aber eher kurz besuchen, sollte es im Paracelsusbad eine eigene, preislich angepasste Jahreskarte geben!“
Kaum eine Sportart ist für die Gesundheit so förderlich wie regelmäßiges Schwimmen. Damit das so einfach wie möglich wird, plädiert die Bürgerliste langfristig für eine nachhaltige Lösung: „Ideal wäre eine Jahreskarte, die alle städtischen Badeeinrichtungen beinhaltet – also zB. auch das Aya-Bad oder das ‚Lepi‘. Die Salzburger haben wenig Verständnis dafür, wenn sie fürs regelmäßige Schwimmen in unserer Stadt gleich mehrere verschiedene Eintrittskarten brauchen. Eine Dauerkarte für alle Bäder wäre die sinnvollste Lösung und da wollen wir von der Bürgerliste auch hin“, erklärt Grüner Musil.