Ausbau der Mönchsberggarage ist endgültig vom Tisch!
KO Ingeborg Haller: Die heute vom Aufsichtsrats-Vorsitzenden Tarik Mete vorgestellte Machbarkeitsstudie zum Ausbau der Mönchsberggarage im Rahmen der Festspiel-Erweiterung spricht eine klare Sprache: Der Gargen-Ausbau ist nicht machbar und das Projekt damit endgültig vom Tisch.
Zur Erinnerung: Am 26. Juni 2022 hat die Bürger:innen-Befragung zum Garagen-Ausbau stattgefunden, bei der sich eine überwältigende Mehrheit der Salzburger:innen gegen den Ausbau ausgesprochen hat. 84 Prozent haben zu den Ausbauplänen klar NEIN gesagt. Gut vier Jahre später wurde die öffentliche Diskussion wieder aufgewärmt und der Ausbau light mit dem geplanten Umbau der Festspiele begründet.
„Mit der Studie ist belegt: Es gibt kein Zeitfenster – es gibt nur ein Gebot der Stunde, nämlich die Innenstadt endlich vom motorisierten Individualverkehr zu befreien. Es ist ein Irrweg zu glauben, mit neuen, megateuren Parkplätzen im Berg die Attraktivität in der Altstadt zu steigern.“ So reagiert Bürgerlisten-Klubobfrau Ingeborg Haller auf die jüngsten Erweiterungs-Fantasien.
„Der Ausbau der Mönchsberggarage im Zuge der Festspiel-Erweiterung ist nicht machbar. Das Projekt ist damit vom Tisch. Die Stadt-ÖVP und Vizebürgermeister Kreibich sowie der Salzburger Altstadtverband wären gut beraten, dieses Ergebnis zur Kenntnis zu nehmen und ihre Erweiterungsfantasien inklusive Unterschriftenaktion ein für alle Mal zu begraben. Die Verkehrsberuhigung der Innenstadt funktioniert nicht mit dem Ausbau von Parkplätzen, sondern kann nur mit einem entsprechenden Öffi-Angebot und Park & Ride Plätzen an den Stadträndern gelingen“, so Haller abschließend.