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04.08.2026 Soziales

Bürgerliste fordert „Kühle Karte“ für Salzburg

Dzana Schütter

Angesichts der zunehmenden Hitzebelastung in Städten fordert die Bürgerliste die Einführung einer digitalen „Kühlen Karte“ für Salzburg. Die Stadt Innsbruck hat kürzlich vorgemacht, wie moderner Hitzeschutz funktionieren kann: Dort wurden sogenannte „Cooling Zones“, kühle Rückzugsorte der Caritas sowie öffentliche Sonnencremespender in einer interaktiven Onlinekarte zusammengeführt und für die Bevölkerung einfach auffindbar gemacht.

 

„Innsbruck zeigt, wie Hitzeschutz im Alltag sichtbar und zugänglich werden kann. Auch Salzburg braucht eine digitale Karte, auf der Menschen rasch kühle Aufenthaltsorte, Trinkwasserstellen und weitere Schutzangebote finden können“, fordert Gemeinderätin Džana Schütter.

 

Hitze ist längst ein ernstzunehmendes Gesundheitsrisiko. Besonders ältere Menschen, Kinder, chronisch Kranke und Personen ohne ausreichend gekühlte Wohnräume leiden unter den zunehmend heißen Sommern. Die Stadt Salzburg informiert bereits über die gesundheitlichen Risiken von Hitze und empfiehlt die Nutzung kühler Orte, Schattenbereiche und ausreichende Flüssigkeitszufuhr.

 

Die Bürgerliste schlägt vor, auf einer „Kühlen Karte“ unter anderem folgende Angebote darzustellen:

  • öffentliche Trinkwasserbrunnen,
  • klimatisierte öffentliche Gebäude,
  • Bibliotheken und Kulturzentren,
  • schattige Parks und Grünräume,
  • öffentliche WC-Anlagen,
  • Gesundheits- und Beratungsangebote,
  • temporäre Cooling Zones an Hitzetagen.

 

Wer an einem heißen Sommertag schnell einen kühlen Ort findet, kann gesundheitliche Probleme vermeiden. Eine Kühle Karte wäre eine einfache, kostengünstige und wirksame Maßnahme für mehr Lebensqualität und Gesundheitsschutz in unserer Stadt. Innsbruck hat bereits gezeigt, wie das funktionieren kann. Salzburg sollte diesem Beispiel folgen“, so Schütter.

Die Forderung knüpft an frühere Vorstöße der Bürgerliste zum Hitzeschutz an. Bereits vor dem Stadtfest wurde ein umfassender Hitzeschutzplan mit Schattenplätzen, Trinkwasserversorgung und klaren Informationen für Besucher:innen gefordert.

Dzana Schütter
Džana Schütter

Gemeinderätin, Sozialsprecherin

Telefon: 0662/8072-2015

[email protected]
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