Bürgerliste: Über 400 neue Wohnungen in Salzburg Süd auf dem
Mit dem Beschluss der Planungsgrundlagen für das Leiner-Areal im Planungsausschuss wurde gestern, Donnerstag, ein weiterer Schritt für leistbares Wohnen im Salzburger Süden gesetzt.
Auf dem Gelände des ehemaligen Möbelhauses und dem dazugehörigen Parkplatz entstehen künftig rund 250 Wohnungen (davon ca. 100 geförderte Mietwohnungen), ein 8-gruppiger Kindergarten, Gewerbe und neue Grünflächen. Gemeinsam mit den Projekten „Alte Schranne“ in der Adolf-Schemel-Straße (90 Wohnungen, davon mehr als 70 geförderte Mietwohnungen) und Wüstenrot-Areal (73 Wohnungen) werden entlang der Alpenstraße damit mehr als 400 neue Wohnungen geschaffen.
„Wo früher Möbel standen und verkauft wurden, werden in Zukunft Menschen wohnen. Das ist für mich ein schönes Bild dafür, wie Stadtplanung funktionieren kann: Bestehende Flächen und Bestand neu denken, neuen Wohnraum schaffen und damit konkrete Antworten auf die Wohnungsfrage geben“, betont Planungsstadträtin Anna Schiester.
Auch zwei weitere Projekte entlang der Alpenstraße gehen voran. Bei der Alten Schranne entstehen rund 90 Wohnungen, davon 75 Prozent geförderte Mietwohnungen, ergänzt um Gemeinschaftsräume. Für Herbst ist der Bebauungsplan der Aufbaustufe vorgesehen, damit könnte ein Baubeginn im kommenden Jahr möglich werden. Am Wüstenrot-Areal hat der Spatenstich bereits stattgefunden. Dort wird ein großer versiegelter Parkplatz in ein neues Quartier mit über 70 Wohnungen, Kindergarten, Büros und Grünflächen verwandelt. Insgesamt entstehen damit in Salzburg Süd mehr als 400 neue Wohnungen auf bereits genutzten Flächen.
Dazu kommen derzeit mehrere Nachverdichtungsprojekte in Salzburg Süd, die vorbereitet werden. Dort geht es um Sanierung, besseren Wohnraum für bestehende Mieter:innen und die Schaffung von zusätzlichem Wohnraum.
„Ich habe im Wahlkampf versprochen, Stadtentwicklung aktiv zu gestalten. Genau das versuche ich zu liefern“, so Schiester, „Natürlich erzeugt Veränderung auch Diskussionen und manchmal Widerstand. Ich habe nicht den Anspruch, jede Debatte zu gewinnen. Aber ich bin bereit, Verantwortung zu übernehmen und auch Druck standzuhalten, wenn Salzburg leistbaren Wohnraum braucht. Solche Entwicklungen passieren nicht von selbst. Es braucht viele Gespräche, gute Partner und den Willen, dranzubleiben, um von einer vagen Idee zu leistbaren Wohnungen zu kommen. Aber: Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg.“