Kein Durchzugsverkehr nach der Festspiel-Baustelle
KO Ingeborg Haller: Die Pläne, die Altstadt rund um das Neutor vom Durchzugsverkehr zu entlasten, sind nicht neu. Die Sanierung des Festspielhauses bietet allerdings die einmalige Chance zur dauerhaften Verkehrsentlastung. Eine Rückkehr zur Blechlawine, zu Stau, Lärm, Stress und Abgasen mit der Bürgerliste nicht geben. Die Verkehrsberuhigung der Innenstadt und die Errichtung einer Begegnungszone sind bereits beschlossene Sache!
„Auch wenn die bevorstehende baustellenbedingte Totalsperre des Neutors eine große Herausforderung für die Verkehrsplaner und die Bevölkerung darstellt, bietet sie die einmalige Chance, endlich umzudenken und nach Ende der Baustelle den Durchzugsverkehr dauerhaft aus der Innenstadt herauszunehmen“, stellt Bürgerlisten-Klubobfrau Ingeborg Haller fest.
Nach Jahrzehnten des Dauerstaus mitten durch das historische Herz der Stadt gibt es auch bereits ein konkretes Vorhaben für die dauerhafte und nachhaltige Verkehrsentlastung: Der Gemeinderat hat bereits im Dezember 2024 einen konkreten Fahrplan für die Entlastung und Umgestaltung beschlossen. „An diesem Plan einer Verkehrsberuhigung zwischen Neutor und Museumsplatz halten wir auch nach Ende der Festspielhausbaustelle fest. Für die Bürgerliste ist eine Rückkehr zur durchziehenden Blechlawine ausgeschlossen. Es wäre gegen jede Vernunft, wenn diese Chance für eine nachhaltige Verkehrsberuhigung nicht genutzt wird“, so die Bürgerlisten-Klubobfrau in Richtung Vizebürgermeister Kreibich von der ÖVP, der nach Beendigung der baustellenbedingten Einschränkungen offenbar den Durchzugsverkehr wieder ungehindert durch das Neutor rollen lassen will.
Nach der Baustelle wird das Neutor natürlich wieder geöffnet – aber ein Zurück zum alten Status Quo wird es nicht geben. „Der Bereich zwischen Hildmann- und Museumsplatz wird nach der Festspielhaus-Baustelle zur verkehrsberuhigten Begegnungszone umgestaltet“, erinnert Haller an den Gemeinderatsbeschluss vom Dezember 2024. Sie verweist auch darauf, dass erst kürzlich bei der Mitte Mai stattgefundenen Budgetklausur die finanziellen Mittel für die Neugestaltung der Begegnungszone, die im Jahr 2027 beginnen soll, beschlossen wurden.
Die Bürgerliste hat als einzige Fraktion im Gemeinderat immer eine klare Haltung vertreten und bleibt dabei: „Die Altstadt muss erreichbar bleiben, aber das Neutor darf nicht länger als Hauptachse für den Durchzugsverkehr fungieren. Denn von durchfahrenden Autos hat niemand etwas“, so Haller abschließend.