Salzburg bekommt endlich ein Bikesharing-System
GR Lukas Bernitz: Was lange währt, wird endlich gut! Die Bürgerliste hat sich jahrelang für ein Radverleih-System in der Stadt eingesetzt. Das S-Bike ist ein wichtiger Baustein für die Mobilitätswende und schließt eine große Lücke bei den Öffis.
Die Mitglieder des Bauausschusses haben heute Grünes Licht für das S-Bike gegeben: Salzburg bekommt damit endlich ein modernes Bikesharing-System. Eine regelrechte „Never-Ending-Story“ kommt damit zu einem „Happy End“ – denn während Bike-Sharing in anderen Städten weltweit längst selbstverständlich ist, hat es in Salzburg gleich mehrere Anläufe gebraucht. Starten wird S-Bike voraussichtlich noch im zweiten Quartal dieses Jahres.
„Was lange währt, wird endlich gut“, fasst GR Lukas Bernitz zusammen. Und der Verkehrssprecher der Bürgerliste erklärt auch gleich, warum ein modernes Bikesharing-System so wichtig für die Stadt und den (öffentlichen) Verkehr ist: „Andere Städte machen es ja schon seit Jahren vor. Das S-Bike ist ein wichtiges Angebot für die sogenannte letzte Meile – also für den Weg von der Bus-Haltestelle zum eigentlichen Ziel. Raus aus dem Bus und bequem rauf auf’s Rad: für Öffi-Nutzer:innen ist das ein tolles Angebot – und es macht das Pendeln ohne Auto aus dem Umland noch einmal deutlich attraktiver.“
S-Bike wird gemeinsam mit dem Land Salzburg und dem Verkehrsverbund umgesetzt, die Kosten – 635.000 Euro für 2026 – teilen sich Stadt und Land zur Hälfte. Nach dem Start in der Stadt mit 63 Stationen und 690 Rädern wird das System auch schrittweise ausgeweitet – auch ins Umland. Erfreulich ist, dass die Kosten für die Stadt deutlich niedriger ausfallen werden, als noch vor einem Jahr anzunehmen war. In den kommenden Jahren sind weitere Ausbaustufen mit mehr Rädern und zusätzlichen Standorten geplant.
Günstiges Angebot für Besitzer:innen von Klimaticket und Aktivkarte
„S-Bike soll so einfach und unkompliziert zu nutzen sein, wie möglich“, stellt Bernitz klar. Besonders attraktiv ist das Bikesharing-System für Besitzer:innen eines Klimatickets, denn für sie ist die erste halbe Stunde komplett kostenlos. Jede weitere Stunde kostet dann 1,50 Euro.
Nachhaltige Mobilität soll und darf aber auch keine Frage des Geldes sein. Aus diesem Grund hat sich der Bauausschuss heute dafür ausgesprochen, die günstigen S-Bike-Konditionen beim Klimaticket auch für Besitzer:innen der städtischen Aktivkarte anzubieten. Einen entsprechenden Zusatzantrag haben die Mitglieder des Bauausschusses heute mehrheitlich angenommen.
„Die erste halbe Stunde mit dem S-Bike ist kostenlos. Damit fährt man de facto gratis, denn in 30 Minuten sind so gut wie alle Ziele in unserer Stadt bequem erreichbar“, so Bürgerlisten-Verkehrssprecher Lukas Bernitz abschließend.