Wann beschließt Salzburg das Aus für Pferdekutschen?
KO Ingeborg Haller: Immer mehr Städte verabschieden sich von der überkommenen Tradition, Tourist:innen mit Pferdekutschen durch die Innenstadt zu karren. Es ist höchst an der Zeit, dass Salzburg diesem Beispiel endlich folgt – noch dazu, wo es mit E-Fiakern längst eine gut erprobte Alternative gibt.
Mit 40 zu 7 Stimmen hat New York nun das Aus für Pferdekutschen im Central Park beschlossen. Die Weltmetropole schließt sich damit einer ganzen Reihe von Städten an, die diese aus der Zeit gefallene Touristenattraktion nun ein für alle Mal beenden. Die Bürgerliste/DIE GRÜNEN sprechen sich auch in Salzburg bereits seit Jahren für einen Umstieg auf E-Fiaker aus. Es ist schlichtweg nicht mehr nötig, unsere Gäste mit Pferden durch die laute, stressige und immer öfter auch völlig überhitzte Innenstadt zu kutschieren.
„Der Blick über den Salzburger Tellerrand macht sicher: Immer mehr Städte auf der ganzen Welt beschließen das Aus für Fiakerfahrten mit Pferden – nur in der Mozartstadt kann man sich noch immer nicht dazu durchringen. Es ist höchste Zeit, statt Pferdekutschen auf modernere Alternativen wie E-Fiaker zu setzen“, stellt Bürgerlisten-Klubobfrau Ingeborg Haller klar.
Im Sinne des Tierschutzes sind E-Fiaker wie in Brüssel oder Palma die einzig sinnvolle Lösung. Haller erinnert in diesem Zusammenhang daran, dass die Bürgerliste bereits seit Jahren eine Umstiegshilfe für Fiaker-Unternehmen vorschlägt, die auf E-Kutschen wechseln wollen. „Wie die Beispiele Brüssel und Palma zeigen, haben diese E-Fiaker wesentlich mehr Zukunft, als das überkommene Einspannen von Pferden“, so Ingeborg Haller abschließend.