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27.12.2023 Natur und Umwelt

Keine hal­b­en Sa­chen beim Feu­er­werks-Ver­bot

Bernhard Carl

GR Bernhard Carl: Wer A sagt, muss auch B sagen. Das Feuerwerks-Verbot ist absolut sinnvoll, aber es bleibt zahnlos, solange weiter Knaller und Raketen an Private verkauft werden. Zu Silvester braucht es außerdem bessere Kontrollen.

Ist die private Silvesterknallerei in Salzburg noch zeitgemäß? Die Bürgerliste/DIE GRÜNEN und viele Bürgerinnen und Bürger sagen seit Jahren: Nein! Diese Haltung teilt ja inzwischen auch Bürgermeister Preuner. „Ich freue mich sehr, dass die Stadt unseren Argumenten gefolgt ist, und das Verbot von privatem Feuerwerk zu Silvester auch heuer nicht aufgehoben wird. Für Mensch, Tier und Umwelt bedeutet dieser Schritt eine enorme Entlastung“, erklärt Gemeinderat Bernhard Carl.

 

Die Ankündigung der Stadt, zum Jahreswechsel kein privates Feuerwerk zu erlauben, ist ein wichtiger Schritt. Dieser muss jedoch konsequenter als bisher angegangen werden: „Trotz des Pyrotechnik-Verbots werden immer viel zu viele Knaller und Raketen in der Silvesternacht privat abgeschossen. Der Lärm ist für Haus- und Wildtiere die Hölle, der Feinstaub belastet unsere Lungen massiv und immer wieder gibt es schreckliche Verletzungen“, hält Carl fest. „In der Silvesternacht braucht es daher unbedingt bessere Kontrollen. In den letzten Jahren wurde bekanntlich eher lückenhaft kontrolliert, das Ergebnis war für alle Salzburger*innen hör- und sichtbar“, stellt der Gesundheitssprecher der Bürgerliste/DIE GRÜNEN klar.

 

Trotz des geltenden Verbots von privatem Feuerwerk in der Stadt werden Jahr für Jahr Knaller und Raketen an Ständen vor Einkaufszentren und Baumärkten verkauft – ein Widerspruch, auf den Gemeinderat Bernhard Carl nicht zum ersten Mal hinweist: „Ohne Verkaufsverbot ist auch das Feuerwerksverbot leider zahnlos. Denn ist das Feuerwerk einmal gekauft, dann wird es auch abgeschossen – ob erlaubt oder nicht. Und zwar oft schon mehrere Tage vor dem Jahreswechsel.“  Der Gemeinderat schlägt deshalb vor, dass sich die Stadt bei der Bundesregierung um eine entsprechende Änderung des Pyrotechnik-Gesetzes bemüht: „Gefährliche Kracher und Raketen sollten einfach nicht mehr an Private verkauft werden. Nur so stellen wir sicher, dass künftig niemand mehr durch Silvesterknaller und Raketen verletzt wird.“

 

Bernhard Carl
Bernhard Carl

Gemeinderat, Stellvertretender Klubobmann, Vorsitzender Sozialausschuss

Telefon: 0662/8072-2015

[email protected]; [email protected]
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