Skip to main content
    Barrierefreiheit
15.04.2026 Verkehr

Alternative für Reisebus-Terminal in der Paris-Lodron-Straße

Ingeborg Haller

KO Ingeborg Haller: „Es kann nicht sein, dass die Stadt bis in alle Ewigkeit Reisebusse direkt ins Stadtzentrum lockt. Vielmehr braucht es zeitgemäße und attraktive Angebote am Stadtrand. Wer solche Lösungen weiter blockiert, hat den Schritt ins neue Jahrtausend noch immer nicht geschafft.“

 

„Unsere Stadt lebt zu einem wesentlichen Teil vom Tourismus, das ist unbestritten. Klar ist aber auch, dass in Zukunft nicht mehr alle Besucher:innen und schon gar nicht alle Reisebusse direkt bis ins Stadtzentrum fahren können. In anderen Städten in ganz Europa ist das ja schon seit Jahren selbstverständlich“, stellt Ingeborg Haller klar.

 

Die Bürgerlisten-Klubobfrau Ingeborg Haller reagiert damit auf die jüngsten Medienberichte, wonach Wirtschafkammer und Land aktuell gegen eine Verlegung des Bus-Terminals auf das Messegelände mobil machen: „Es sind die ewig gleichen Verhinderer, die eine nachhaltige Lösung für den Reisebus-Terminal in der Paris-Lodron-Straße blockieren wollen. Die Menschen in der Stadt haben genug von dieser Retro-Politik und das haben sie in der Vergangenheit auch mehr als deutlich zum Ausdruck gebracht. Die Salzburger:innen wollen Lösungen, und die Bürgerliste setzt sich dafür ein, dass genau so eine nachhaltige Lösung für den aus der Zeit gefallenen Reisebus-Terminal in der Paris-Lodron-Straße endlich umgesetzt werden kann – ob es der ÖVP jetzt gefällt oder nicht.“

 

Die neue Stadtregierung hat sich nach der Gemeinderatswahl 2024 vorgenommen, den Reisebus-Terminal in der Paris-Lodron-Straße aufzulösen und stattdessen an einer nachhaltigen Lösung für diese Besucher:innen zu arbeiten. Einzig die ÖVP hat das Arbeitsübereinkommen bekanntlich nicht unterzeichnet – und dieser Blockadehaltung bleibt man auch weiterhin treu. Ingeborg Haller hat indes nur wenig Verständnis für die schwarze Retro-Politik, die gerade wieder auf verschiedensten Ebenen zutage tritt: „Gerade der ehemalige ÖVP-Bürgermeister Preuner, der jetzt für die Wirtschaftskammer lobbyiert, hat es während und nach der Pandemie verabsäumt, für eine Nachhaltige Lösung rund um den Busterminal zu sorgen. Dass gerade er es ist, den die Verhinderer jetzt erneut vorschicken, grenzt an einen Treppenwitz.“

 

Die Bürgerliste wird jedenfalls weiterhin auf’s Tempo drücken, wenn es um die Umsetzung der im Arbeitsübereinkommen beschlossenen Maßnahmen geht: Auflösung des Rot-Kreuz-Parkplatzes und des Reisebus-Terminals in der Paris-Lodron Straße und Ausbau des P+R-Angebotes am Stadtrand.

„Manch einer würde am liebsten alles in dieser Stadt beim Alten lassen – und das am besten für immer. Die Salzburger:innen erwarten sich jedoch etwas anderes: Sie wollen nachhaltige Lösungen! Ich fordere daher das Land, die Wirtschaftskammer und auch die Stadt-ÖVP auf, gemeinsam mit uns endlich an einer nachhaltigen Lösung für den Busterminal in der Paris-Lodron-Straße zu arbeiten. Weniger Verkehr und mehr Aufenthaltsqualität: Das ist doch ein Ziel, das wir alle gemeinsam haben müssten“, so Bürgerlisten-Klubobfrau Ingeborg Haller abschließend.