Sommerregelung hat sich bewährt
In ihrem ersten Jahr hat die Sommerregelung gezeigt: Die Blechlawine durch die Innenstadt ist kein Naturgesetz. Wie bei jeder neuen Regelung gibt es Verbesserungspotenzial, doch allen Unkenrufen zum Trotz, haben die Salzburger:innen im heurigen Sommer eine deutliche Entlastung von Stau, Lärm und Abgasen gespürt.
Nach Jahren des Stillstands hat die neue Sommerreglung erstmals zu einer deutlichen Entlastung für die stau- und lärmgeplagte Innenstadt geführt. Alle zentralen Orte, ebenso die Parkplätze, waren weiter anfahrbar – das Verkehrschaos der vergangenen Jahre ist hingegen größtenteils ausgeblieben. Die verbesserten Park & Ride Angebote wurden zudem deutlich stärker angenommen.
„Allen Unkenrufen der ÖVP zum Trotz hat sich die Sommerregelung bereits im ersten Sommer bewährt. Jetzt gilt es, die Regelung zu evaluieren und für die kommenden Jahre weiter zu verbessern“, stellt Bürgerlisten-Klubobfrau Ingeborg Haller klar.
Eine Evaluierung war und ist ohnehin geplant, einige Lehren kann man aber bereits jetzt ziehen: Die Sommerreglung hat die Menschen in Salzburg spürbar entlastet. Der Wettergott hat es zudem gut mit der Stadt gemeint, das außergewöhnlich schöne und stabile Sommerwetter hat ohne Zweifel geholfen. An den Schlechtwettertagen hat sich gezeigt, dass der Rot-Kreuz-Parkplatz als zentraler Verkehrserreger einfach keine Zukunft hat, denn das Verkehrschaos rund um die Einfahrt ist vorprogrammiert. Und: Es braucht für die Zukunft eindeutig bessere Kontrollen. „Der erste Sommer war erfolgreich, doch natürlich gibt es Verbesserungspotential“, erklärt Haller. Jetzt gilt es, ganz genau hinzuschauen: Was hat besser funktioniert, was weniger gut? Auch welche Kennzeichen von der Reglung erfasst werden, kann und soll dabei evaluiert werden.
Für die Klubobfrau Bürgerliste/DIE GRÜNEN hat die Sommerreglung jedenfalls Zukunft: „Eine Regelung lebt davon, dass sie sich wiederholt und so in die Köpfe der Leute kommt – es muss sich einspielen. Im ersten Jahr hat die Sommerregelung bereits eine deutlich spürbare Entlastung gebracht, obwohl sie noch vor ihrem Start von so manchem Kritiker künstlich schlechtgeredet wurde.“
Während die Salzburger:innen im heurigen Sommer eindeutig eine Verkehrsentlastung in der Innenstadt gespürt haben, sucht vor allem die ÖVP weiter nach dem sprichwörtlichen Haar in der Suppe – und damit genau die Partei, die zuvor jahrelang für den Verkehr in Stadt und Land Salzburg verantwortlich war. Bürgerlisten-Klubobfrau Ingeborg Haller hat dafür nur wenig Verständnis: „Die Hände falten und zusehen, wie die Innenstadt im Verkehrschaos untergeht: Das war und ist seit Jahren die Haltung der ÖVP. Das kann man so machen, keine Frage – aber Nichtstun ist nicht der Zugang der neuen Salzburger Stadtregierung. Die Blechlawine durch die Innenstadt ist eben kein Naturgesetz, das hat die heuer erstmals eingeführte Sommerregelung ganz klar gezeigt. Die Stadt kann sehr wohl etwas gegen das wiederkehrende Verkehrschaos unternehmen, und das haben die Menschen in diesem Sommer auch ganz klar gespürt“, so Ingeborg Haller abschließend.