Grünes Licht für Sommer-Regelung in der Altstadt
Stadträtin Anna Schiester: Dolce Vita statt Blechlawine, dafür hat sich heute auch im Gemeinderat eine große Mehrheit ausgesprochen. Einzig die ÖVP möchte die Salzburger:innen weiter im Stau stehen lassen und sperrt sich in absoluter Fundamentalopposition gegen jede Änderung – und sei sie auch noch so sinnvoll!
Der Gemeinderat hat heute, Mittwoch, endgültig grünes Licht für die neue Sommer-Regelung in der Salzburger Altstadt gegeben. Damit kann der Plan der neuen Stadtregierung zur Verkehrsentlastung der Innenstadt im heurigen Sommer endgültig umgesetzt werden. Zur geplanten Verkehrsregelung wird es eine umfangreiche Informationskampagne der Stadt geben. Besucher:innen sollen zudem möglichst frühzeitig und bequem zu freien P+R-Plätzen geleitet werden, anstatt sich umständlich und mühsam durch die Innenstadt zu stauen.
„Nichts zu tun ist für mich definitiv keine Option, denn sonst stehen wir weiterhin Jahr für Jahr im sommerlichen Stau in der Innenstadt – und das kann doch eigentlich niemand mehr ernsthaft wollen. Mit der heute beschlossenen Regelung schaffen wir nicht nur mehr Lebens- und Aufenthaltsqualität für die Salzburger:innen, sondern wir schaffen auch Planungssicherheit für Kaufleute und Gastronom:innen“, stellt Planungs- und Verkehrsstadträtin Anna Schiester klar. Wer heuer im Sommer etwas in der Innenstadt zu erledigen hat, kommt auch dort hin – und zwar entspannter denn je. Das gilt für Bewohner:innen sowie Geschäftsleute und deren Kund:innen, es gilt für Handwerker:innen und alle anderen Betriebe. Draußen bleiben der reine Durchzugsverkehr sowie der touristische Suchverkehr – und damit auch der sommerliche Dauerstau in der Salzburger Altstadt.
Das Ziel, weniger Stau, Lärm, Stress, Chaos und Abgase – dafür aber mehr Lebens- und Aufenthaltsqualität in der Innenstadt zu erreichen, einte heute fast alle Parteien. Nur die Volkspartei stimmte gegen jeden einzelnen Punkt des Amtsberichtes: „Der heut behandelte Beschluss im Gemeinderat hatte insgesamt zehn Punkte. Wenigstens einige davon müssten mit etwas Hausverstand eigentlich unstrittig sein. Die ÖVP hat heute trotzdem gegen jeden einzelnen Punkt gestimmt – und war damit letztlich völlig allein“, berichtet Schiester.
Die Volkspartei hat heute nicht nur gegen den Plan für die Verkehrsentlastung der Innenstadt gestimmt, sondern tatsächlich auch gegen eine einheitliche Tarifgestaltung an den P+R-Plätzen, dagegen, dass Besucher:innen künftig für 7,50 Euro am Stadtrand parken und mit den Öffis bequem ins Zentrum fahren können und sogar dagegen, dass die Verkehrsregelung im Sommer in die gängigen Navigationssysteme eingespielt werden soll. „Die Salzburger:innen nehmen zur Kenntnis, dass die ÖVP sie weiter im Stau stehen lassen möchte. Von Hausverstand und intelligenten Lösungen braucht bei der Volkspartei nach der heutigen Abstimmung aber niemand mehr zu sprechen“, erklärt Stadträtin Anna Schiester abschließend.